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Oliver Räumelt begann bereits mit fünf Jahren das Akkordeonspielen, zunächst als Autodidakt, zwei Jahre später erhielt er dann seinen ersten Unterricht. Der Entschluss, Musik zu studieren, fällt erst relativ spät nach Abschluss seiner Gymnasialzeit im oberschwäbischen Ravensburg. Zunächst in Trossingen, anschließend in Weimar absolviert er ein Studium, weitere Workshops führen ihn nach Würzburg, Berlin und in die Schweiz, wo er bei namhaften Akkordeonprofessoren Unterricht erhält. Schon während seines Studiums reiste er mehrfach als Spieler ins Ausland, darunter in Länder wie Spanien, Frankreich, Österreich, Weißrussland, USA oder Kanada, wo er Konzerte gab, aber immer auch den Kontakt zu einheimischen Akkordeonisten suchte, um sich mit ihnen auszutauschen. Nach dem Studium folgte ein längerer Aufenthalt in Südamerika, vor allem in Brasilien und Argentinien, wo er auf zahlreiche Musiker traf, mit denen er zusammen auftrat. Von dort brachte er viele neue Impulse mit, die er seitdem auf das Akkordeon überträgt.
Neben seinem Repertoire als Tangomusiker sowie weiteren latein- amerikanischen Musikstilen widmet sich Oliver Räumelt auch immer wieder der zeitgenössischen Musik, insbesondere der Improvisation. Oliver Räumelt tritt sowohl als Solist als auch mit eigenen Ensembles auf. Er spielte mit der Jenaer Philharmonie unter der Leitung von Berit Walther und zusammen mit dem Jenaer GMD Nicholas Milton und wirkte eine Spielsaison am Deutschen Nationaltheater in Weimar mit. |