Herzlich willkommen auf den Seiten von CELINA!

 

CELINA´s Repertoire umfasst die gesamte Tangogeschichte, die traditionellen tanzbaren Tangos der 30er und 40er Jahre, mithin die der Legende Carlos Gardel und vieler anderer namhafter Komponisten seiner Zeit bis zum Tango Nuevo des 1992 verstorbenen Tango-Erneueres Astor Piazzolla. Erleben Sie die Musik, die Geschichte des Tango und natürlich – den leidenschaftlichen Tanz „Tango Argentino“.

 

Gesang und Tanz: Andreas Küttner

Akkordeon: Oliver Räumelt

Klavier: Markus Twellenkamp

Violine: Anna Bellmann/Grit Messlin/Leonor Piñeyro

Tanz: Liisi Kasenomm

 

Neben den klassischen Tangokomponisten Carlos Gardel und Astor Piazzolla im Programm: Matos Gerardo H. Rodriguez, Pintin Castellanos, A.G. Villoldo, E.D. Lazzaro, Marianito Mores, Anibal Troillo, Carmen Tapia, Alberto Ginastera, Virgilio Expósito, Sebastian Piana, Otilia Alarma.

CELINA spielt zu Milongas - und auch konzertant mit launigen Moderationen und Tanzeinlagen (Tango, Milonga, Vals). Tänzer: Andreas Küttner, Tänzerin: Liisi Kasenomm.

CELINA ist auch in kleinerer Besetzung buchbar, etwa als Duo in der Kombination Akkordeon/Klavier oder als Trio in der Kombination Violine/Akkordeon/Klavier.

Der Name CELINA geht auf die Kurzgeschichte "Die Pforte des Himmels" von Julio Cortázar zurück. Darin geht es um eine Tango-Tänzerin namens Celina, die plötzlich verstirbt und ihrem Freund aber weiterhin lebendig erscheint und auf die typische surrealistische und unheimliche Art Cortázars in den Bars und Tanzlokalen von Buenos Aires weitertanzt. Julio Florencio Cortázar (geb. 26. August 1914 Brüssel; gest. 12. Februar 1984 Paris) war ein argentinischer Schriftsteller und Intellektueller und neben Jorge Luis Borges einer der bedeutendsten Schriftsteller der neofantastischen Literatur. Da seine Texte die Grenzen zwischen Realität und Fiktion ausloten, werden sie mit dem Surrealismus in Verbindung gebracht. Bekannt geworden ist Cortázar vor allem mit seiner Kurzgeschichte „Las babas del diablo“, die ins Englische als Blow-up übersetzt und Titel des gleichnamigen Kultfilms wurde.


Julio Cortázars Vater war Argentinier und Handelsattachée an der argentinischen Botschaft in Brüssel (das zum Zeitpunkt seiner Geburt von Deutschen besetzt war). Seine Mutter war Französin. Die Familie zog 1916 in die Schweiz und kehrte nach dem Ende des Ersten Weltkriegs, als der Sohn vier Jahre alt war, nach Buenos Aires zurück. Cortázar studierte an der Universidad de Buenos Aires, wurde 1937 als Lehrer in einer Kleinstadt in der Provinz Buenos Aires eingestellt. Mitte der 1940er Jahre wurde er Professor für Französische Literatur an der Universität Cuyo in Mendoza. 1951 emigrierte Cortázar in Opposition zum Regime Juan Peróns nach Frankreich, wo er bis zu seinem Tod lebte. Ab 1952 arbeitete er für die UNESCO als Übersetzer. Er übertrug unter anderem Robinson Crusoe und die Erzählungen Edgar Allan Poes ins Spanische, wobei der Einfluss Poes auch auf sein originäres Werk spürbar ist.